Renishaw SP80

Erhöhte Funktionalität Ihres Koordinatenmessgerätes mit dem SP80 Scanning-Messtaster

Höchstpräziser Scanning-Messtaster Die innovative Scanning-Technologie von Renishaw bietet eine neue Lösung zum Scannen auf Koordinatenmessgeräten. Der neue SP80 Scanning-Messtaster arbeitet mit getrennter optischer Messwerterfassung und digitalen Abtastköpfen. Somit wird auch beim Einsatz von langen Tastereinsätzen eine hervorragende Messgenauigkeit gewährleistet. Tastereinsatzkonfigurationen mit einer Länge bis zu 500 mm können eingesetzt werden. Selbst tieferliegende Merkmale können somit gemessen werden. Der SP80 Scanning- Messtaster bietet durch die Möglichkeit des flexiblen Einsatzes von Tastereinsätzen maximale Produktivität.

Optimierte Bauweise für aussergewöhnliche Leistung Im Inneren des SP80 Scanning-Messtaster werden keine Motoren verwendet, wodurch eine unnötige Komplexität des Systems sowie Wärmestau vermieden wird. Genaues Scannen wird durch die patentierte RENSCAN™- Technologie gewährleistet. Der SP80 Messtaster wird über die reproduzierbare kinematische Pinolenbefestigung KM80 direkt an der Pinole des Koordinatenmessgerätes befestigt. Dadurch lässt sich der SP80 Messtaster problemlos und reproduzierbar wechseln. Der Tastereinsatzhalter SH80 wird mittels einer reproduzierbaren, kinematischen Verbindung und Magneten an der Tasteraufnahme des SP80 befestigt. Dies ermöglicht wiederholgenauen, automatischen Tastereinsatzwechsel. Renishaw hat speziell für den SP80 eine Vielzahl von M5-Verlängerungen und Tastereinsätzen in vielen unterschiedlichen Längen und aus unterschiedlichen Kugel- und Schaftmaterialien entwickelt. SP80 – Höchstpräziser Scanning-Messtaster Getrennte optische Messwerterfassung Die getrennte optische Messwerterfassung dient zur genauen Bestimmung der Tastereinsatz- Auslenkung. Verschiedene Fehlermöglichkeiten, wie zum Beispiel thermische und dynamische Effekte, können durch die getrennte optische Messwerterfassung ebenfalls erkannt werden. Im Gegensatz hierzu müssen Messtaster mit herkömmlicher Messanordnung der Achsen mit sich ständig verändernden Trägheitskräften arbeiten und können keine thermischen Effekte in ihren Mechanismen erkennen. Die getrennte optische Messwerterfassung kann als ein Bestandteil des Systems zur Messwertaufnahme erklärt werden: Die Abtastköpfe sind im Inneren des Messtasters an der Gehäusewand befestigt und messen die Auslenkung in jede Richtung. Alle Fehler zwischen den Achsen, die durch die Bogenbewegung jedes der parallel arbeitenden Federpaare entstehen, werden direkt von den Sensoren gemessen. Systeme mit getrennter optischer Messwerterfassung benötigen keine Kabel zur Messwerterfassung. Sie können thermische und dynamische Effekte erkennen.

Besonderheiten des Systems • Höchstpräzises Scannen durch die Verwendung eines digitalen Wegmess- Systemes mit einer Auflösung von 0,02 μm • Einsatz langer und schwerer Tastereinsatzkonfigurationen (bis 500 mm Länge und 500 g Masse) ohne Gewichtsausgleich möglich • Hervorragendes dynamisches Verhalten durch geringes Trägheitsmoment • Wiederholgenauer Tastereinsatzwechsel für schnelle und flexible Werkstückkontrolle • Einfache und robuste Bauweise, ohne Verwendung von Motoren, dadurch thermisch stabil und beste Reproduzierbarkeit • LED auf der Vorderseite zeigt den Messtasterstatus.